Denn wir töten, was wir schützen wollen ... Teil 1 Sachstandsbericht zum Bau einer Fischtreppe durch die Envia am Wehr Borstendorf an der Flöha - hier: die "Baufeldfreimachung"  Foto 1: Die Flöha bei Borstendorf. Hier ließ die Envia einen Graben  zur Entwässerung des Wehrteiches im Flussbett baggern. Links und  rechts von diesem Graben blieben nur noch Pfützen und in diesen  Pfützen starben und sterben die Wildfische (z.B. Westgroppen und  Schmerlen). Foto 2: Im Sediment des Wehrteichs leben auch Bachneunaugen.  Ein Exemplar konnte aus einer Pfütze von 30 cm x 20 cm lebend  geborgen werden. Was passiert mit den Bachneunaugen in diesem  Wehrteich bei Austrocknung und Baggereinsatz ?  Foto 3: Mit diesen zwei Schläuchen wird das Wasser des  Wehrteichs in den gebaggerten Graben abgepumpt. Das ist die  Flöha im Ausleitungsbereich der Wasserkraftanlage am Vormittag  des 02.07.2010  ( den Rest führt die Envia ihrer Wasserkraftturbine  zu - wegen des "Ökostroms", der Rettung des Weltklimas und so ...)  Fotos 4 und 5: Für diese geschützten Wildfische (oben  Westgroppe, unten Schmerlen) kommt der Bau einer   Fischtreppe zu früh ...  PS: Es wäre richtiger gewesen, das Wehr der Envia abzureißen und den Fluss zu befreien. Das Angebot dazu wurde den Envia-Verantwortlichen vom Naturschutzverband Sachsen e.V. bereits vor Jahren unterbreitet.